Auszüge aus dem Schulprogramm der Grundschule Niederfrohna 2017/18

Der Ort an dem wir lernen:

Unsere Grundschule trägt seit dem 26.04.1997 den Namen „Prof.-Dr.-Sterzel „. Prof. Dr. Johann Traugott Sterzel ist der berühmteste Sohn Niederfrohnas. Besonders ausgeprägt war seine Liebe zur Natur. Bekannt wurde er in der ganzen Welt durch die „versteinerten Bäume“, die noch heute im Naturkundemuseum Chemnitz, dessen Gründungsdirektor Herr Sterzel war, zu sehen sind. Einer der etwa 250 Millionen Jahre alten Bäume ist als Dauerleihgabe des Chemnitzer Museums in unserer Schule zu bestaunen.

Unsere Schule wurde im Jahr 1899/1900 erbaut und in den letzten Jahren liebevoll rekonstruiert. Durch das reiche Platzangebot sind neben den Klassenräumen noch ein Kunstraum, ein Computerzimmer, ein Werkraum vorhanden. Seit Oktober 2005 gibt es im Schulgarten ein Klassenzimmer im Grünen. Seit September 2012 verfügen wir über ein Musikzimmer, welches in Elterninitiative vorgerichtet wurde. Alle Klassenzimmer sind so vorgerichtet, dass sich Schüler und Lehrer darin wohlfühlen. Unsere Schulbibliothek befindet sich seit 2015 im Erdgeschoss. Der Hort befindet sich ebenfalls in unserem Haus. Seit 2010 sorgt eine Feuertreppe in der ersten Etage für mehr Sicherheit im Brandfall. Ein großer asphaltierter Schulhof lädt zu Bewegungsspielen in der Pause und zum Inlinerfahren nach dem Unterricht ein. Seit 2013 ist ein Fahrradparcour aufgezeichnet, der für die Durchführung der Fahrradprüfung in Klasse 4 genutzt werden kann. Damit sich alle Kinder richtig austoben können, darf auch der gegenüberliegende Spielplatz mit genutzt werden. Für den Sportunterricht nutzen wir die angrenzende, 2012 sanierte Turnhalle und das Außengelände des Sportvereins Niederfrohna. Zum Schwimmunterricht fahren alle Zweitklässler ins nahegelegene „Limbomar“ Die Firma „Elli Spirelli“ versorgt unsere Schüler mit Mittagessen.

In unserer Schule lernen zur Zeit 81 Kinder. Sie werden von 8 Lehrern unterrichtet. Um individuelle Besonderheiten unserer Kinder noch besser fördern zu können, bieten wir seit dem Schuljahr 2006/07 ein gebundenes Ganztagsangebot mit teilweiser Öffnung für alle Kinder an. Zur Zeit lernen an unserer Schule drei Integrativkinder. Unsere Vorschulkinder kommen zum größten Teil aus dem gegenüberliegenden Kindergarten „Pfiffikus“. Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen dieser Einrichtung.

Die Prof.-Dr.-Sterzel-Schule ist eine leistungs- und schülerorientierte Grundschule – Eine Schule zum Wohlfühlen.

Pädagogische und didaktische Grundsätze, an denen wir festhalten:

Jedes Kind wird in seiner Individualität wahrgenommen und soweit unsere Kapazitäten reichen gefördert und gefordert.

Eine differenzierte Vorgehensweise im Unterricht trägt dazu bei, jedem Schüler in seiner Leistungsfähigkeit und seinem Lernverhalten gerecht werden zu können.

Das Aufstellen von Förderplänen für leistungsstarke und leistungsschwache Schüler sowie für Schüler mit besonderen Auffälligkeiten in unabdingbar.

Individueller Besonderheiten und Interessen werden auch durch vielseitige Ganztagsangebote gefördert.

Wir achten auf einen guten sozialen Umgang zwischen den Kindern und schätzen eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kindern, Lehrern, Erziehern und Eltern.

Im Vordergrund unserer Unterrichtsges­taltung steht die Entwicklung von Methoden- und Lernkompetenzen durch zielgerichtetes Lernen nach den Vorgaben des Lehrplanes in Vorbereitung auf die Arbeit an weiterführenden Schulen.

Die Schüler werden zu einem selbstständigen Lernen angehalten, indem neben dem Frontalunterricht auch andere Unterrichtsformen und Arbeitsweisen, wie z.B. Projekte, fächerverbindender Unterricht, Arbeit nach Plan, Werkstattarbeit, Gruppenarbeit u.a. entsprechend der Themen, Inhalte und Zielen sowie der Lernsituation der jeweiligen Klasse Anwendung finden.

Dabei steht das handlungsorien­tierte Vorgehen und selbstentdeckende Lernen besonders im Sachunterricht im Mittelpunkt.

Die Nutzung außerschulischer Lernorte, des Schulgartens und des Klassenzimmers im Grünen unterstützen das praxisnahe Lernen.

Die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise ist uns wichtig.

Effektives Lernen erfordert eine Rhythmisierung des Unterrichts. Deshalb sind Phasen von Spannung und Entspannung für die Schüler und Schülerinnen in unseren Unterrichtsalltag eingebaut.

Hausaufgaben dienen der Festigung des Lernstoffes und werden sowohl angemessen als auch sinnvoll gestellt.

Der Umgang der Kinder mit Lernsoftware, Textverarbeitung und Internet versteht sich als Teil der Unterrichtsarbeit sowie der Ganztagsangebote.

Maßnahmen zum Festhalten an unseren pädogischen und didaktischen Grundsätzen:

Pädagogische Tage

– Einführung ins neue Schulgesetz
- Einsatz der Experimentierboxen im Unterricht

Schulkonferenz

  • Evaluation zum Stand der Ganztagsangebote im
  • Beschlussfassung zur Fortsetzung der GTA

Durchführung von Klassenkonferenzen

Klasse 1: Leistungsstand der einzelnen
Schüler Klasse 2: LRS; Leistungsbere­itschaft und Verhalten

Klasse 3: Verständigung zu geeigneten
Schulformen

Klasse 4: Bildungsempfeh­lungen

Rhythmisierung des Schulalltages

7.00 Uhr Einlass

7.30 Uhr – 9.00 Uhr Blockunterricht

9.00 Uhr – 9.15 Uhr Frühstückspause

9.15 Uhr – 10.00 Uhr einzelne Stunde

10.00 Uhr – 10.20 Uhr Hofpause

10.20 Uhr- 11.05 Uhr einzelne Stunde

11.05 Uhr – 11.35 Uhr Mittagspause

11.35 Uhr – 12.20 Uhr einzelne Stunde

12.25 Uhr – 13.10 Uhr einzelne Stunde

14.00 Uhr Beginn der GTA-Angebote

12.00Uhr – 13.00 Uhr Mittagsschlaf im Hort
Klasse 1

Der Blockunterricht ermöglicht uns Formen des offenen Unterrichtes in den Schulalltag einzubeziehen. Drei lange Pausen dienen der Entspannung nach der Anspannung im Unterricht. Hier können sich die Kinder viel bewegen. Nach dem Unterricht können die Kinder im Hort ihre Hausaufgaben erledigen oder sich ausruhen, bevor dann die Nachmittagsangebote beginnen. Diese finden bis ca.16.00 Uhr statt.

Leistungsermittlung und Bewertung

Die Leistungsermittlung und Bewertung liegt in der Verantwortung des Lehrers.

Der Lehrer muss einzelne Elemente, die der Leistungsbewertung zugrunde liegen, für Eltern und Schüler nachvollziehbar beschreiben können. (z.B. Kriterientabellen bei komplexen Leistungen anlegen)

Die Bewertung dient dazu, den individuellen Lernfortschritt des Schülers festzustellen und die Leistungsentwic­klung zu fördern.

In der Lehrerkonferenz werden zu Schuljahresbeginn Bewertungsrichtli­nien für die einzelnen Fächer und Kopfnoten besprochen und festgelegt. Diese werden den Eltern im ersten Elternabend transparent gemacht.

In den Fachkonferenzen (D, Ma, Sp, Su) werden spezielle Bewertungskriterien für das jeweilige Fach festgelegt.

Förder- und Fordermaßnahmen

Unsere Aufgabe ist es, jeden einzelnen Schüler unter Beachtung seiner individuellen Voraussetzungen dort abzuholen, wo er sich gerade in seiner Entwicklung befindet und ihn entsprechend seiner kognitiven Fähigkeiten bestmöglich und nachhaltig zu fördern und zu fordern.

Folgende Maßnahmen dienen der Umsetzung dieses Aspektes:

Förderunterricht wird gemäß dem individuellen Förderbedarf des jeweiligen Schülers parallel zum Fachunterricht durchgeführt. Im Förderunterricht sollen Entwicklungsrückstände abgebaut sowie Begabungen gefördert werden. Die Zusammensetzung der Fördergruppen erfolgt nach Bedarf.

Zusätzlich bieten wir Förderstunden ihm Rahmen der Ganztagsangebote an. Jeweils freitags in der fünften Stunde werden folgende Fördermaßnahmen durchgeführt:

  • Begabtenförderung Mathematik in Klasse 3/4
  • Tastaturtraining
  • Fit durch Bewegung für Schüler der Klasse 1
  • Hortangebot

Der Klassenlehrer ist für die Aufstellung und Fortschreibung der Förderpläne in Absprache mit den Fachlehrern verantwortlich. Förderpläne sind Eltern gegenüber transparent zu machen.

Eine differenzierte Vorgehensweise im Unterricht erfolgt qualitativ und quantitativ:

  • Bildung leistungshomogener oder leistungshete­rogener Gruppen
  • unterschiedliche Aufgabenstellungen (auch bei den Hausaufgaben)
  • individuelle Hilfestellungen
  • anbieten von Zusatzmaterialien
  • individuelles Arbeiten mit Anschauungsma­terialien auf

    verschiedenen Niveaustufen

Zusätzliche Maßnahmen zur Leseförderung:

  • Nutzung der Schulbibliothek
  • Vorlesestunden im Kindergarten
  • Gestaltung von Lesenachmittagen
  • Vorstellen von Lieblingsbüchern innerhalb des

    Deutschunterrichtes

  • Lesen von Ganzschriften innerhalb des

    Deutschunterrichtes

  • Autorenlesungen
  • Lehrer als Lesevorbild
  • Elterngespräche- Förderung des entspannten Lesens

    ohne Druck

  • Lesepaten (soweit vorhanden)

Integration

In unserer Schule lernen derzeit drei Integrationskinder. Wir möchten, dass sie sich bei uns wohl fühlen und entsprechend ihren Beeinträchtigungen optimal gefördert werden. Folgende Maßnahmen ergreifen wir für das Erreichen der Zielstellung:

  • Aufstellen von Förderplänen
  • regelmäßige Absprachen mit Eltern und Institutionen
  • Schaffung optimaler Lernbedingungen
  • Schaffen von Verständnis bei den Mitschülern
  • Nachteilsausgleich

Optimierte Schuleingangsphase

Die Grundschule knüpft an die vorschulischen Erfahrungen der Kinder an.

Die Gestaltung der Schuleingangsphase ist eine gemeinsame Herausforderung aller Beteiligten, um allen Kindern die Chance für einen guten Schulstart zu ermöglichen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindergarten ist in einem Kooperationsvertrag geregelt.

Schuleingangsphase:

Von September bis Januar besucht ein Lehrer die Vorschulgruppe, um die Kinder näher kennenzulernen und um Beobachtungen hinsichtlich der Schulfähigkeit durchführen zu können. Dabei finden regelmäßige Absprachen zwischen Lehrern und Erziehern statt.

Ab Dezember wird bei jedem Vorschulkind der Entwicklungsstand ermittelt und mit der Beratungslehrerin ausgewertet.

Ab Februar kommen die Vorschüler einmal wöchentlich in unsere Schule zum Vorschulunterricht. Hier lernen sie die Schule, Lehrer und Unterrichtsfächer kennen und üben sich besonders auf sprachlichem, kognitiven und motorischem Gebiet. Neugier auf das Schulleben wird geweckt.

Anfangsunterricht (umfasst Klasse 1 und 2)

Ab Klasse 1 findet einmal wöchentlich der Anfangsunterricht statt. Dabei steht dem Klassenlehrer in zwei Stunden ein Zweitlehrer zur Verfügung, um die Schüler zusätzlich zu fördern. Dabei ist eine regelmäßige Absprache zwischen Fachlehrer und Förderlehrer über Inhalte der Förderung unabdingbar. Inhalte und Beobachtung zum Leistungsverhalten der Kinder sind schriftlich festzuhalten.

Einzelne Schüler werden individuell gefördert. Persönliche Entwicklungspläne werden aufgestellt. Regelmäßige Elterngespräche finden statt.

Während der Schuleingangsphase arbeiten Schulleiter, Beratungslehrer, Kindergartener­zieher, Eltern, Schulärztin und Schulpsychologe eng zusammen.

Lehrerfortbildung

Jeder Lehrer ist laut Schulgesetz §40 verpflichtet, sich regelmäßig in angemessenem Umfang fortzubilden.

Jeder Lehrer wählt die Fortbildungsve­ranstaltungen nach eigenen Wünschen und nach Bedarf laut Schulleitung aus, damit er seine Fächer nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen unterrichten kann.

Er tritt als Multiplikator ein und informiert zu Dienstberatungen oder Fachkonferenzen seine Kollegen über die Inhalte.

Fortbildungsve­ranstaltungen zum Fordern und Fördern von individuellen Leistungen finden besonders Beachtung.

Eine regelmäßige Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen ist verpflichtend.

Gesunde Lebensweise

Sachunterrichtsthe­men werden für die Gesundheitser­ziehung genutzt. Dabei werden auch außerschulische Mitarbeiter eingeladen.

In der Frühstückspause wird auf ruhige Einnahme eines gesunden Frühstücks im Klassenraum geachtet.In Elternabenden werden Eltern immer wieder auf diese Problematik hingewiesen. Die Klassenlehrer bleiben in der Frühstückspause bei ihrer Klasse. In den großen Pausen erhalten die Kinder Möglichkeiten, sich auf dem Schulhof zu bewegen. Wir achten auf ein gutes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung. In der Mittagspause wird auf eine gesunde und hygienische Einnahme des Mittagessens geachtet. Auch außerhalb der Sportstunden erhalten unsere Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich in sportlichen Angeboten am Nachmittag entsprechend ihren Vorlieben zu bewegen. Um sich viel an der frischen Luft zu bewegen, können alle Klassen das Klassenzimmer im Grünen, Wandertage und Exkursionen nutzen. Besondere Beachtung finden hygienischer Maßnahmen hinsichtlich der Influenza Pandemie. Dazu gehört auch die regelmäßige und genaue Reinigung der sanitären Anlagen durch unsere Reinigungskraft. Freitags finden zwei Bewegungsangebote für Kinder der ersten Klasse an.

Arbeit mit neuen Medien

Wir nutzen an unserer Schule 8 Schülercomputer mit Internetzugang. Die Computer stehen in unserem Computerarbeit­sraum. Die Kinder erlernen hier den allgemeinen Umgang mit dem Computer, die Formen der Textverarbeitung und den Umgang mit dem Internet zur Informationsbes­chaffung besonders im Sachunterricht. In Mathematik, Deutsch und Sachunterricht nutzen wir auch Lernsoftware. Im Rahmen des Ganztagskonzeptes bieten wir eine Computerarbeit­sgemeinschaft sowie eine Förderstunde zum Tastaturschreiben an, um den sicheren Umgang mit dem Computer weiter zu trainieren. Des weiteren sind wir ausgestattet mit einem Drucker, einem Beamer, einem Laptop und einem Scanner. In den Umgang mit Mesax (Medienausleihe online) wurde das Kollegium durch Herrn Pagenkopf (Leiter der Medienstelle Zwickau) eingewiesen. Es gilt nun geeignete Medien für den Unterricht auszusuchen und einzusetzen. Im September 2015 haben wir eine neue Computeranlage erhalten.

Wettbewerbe /Veranstaltungen/ Projekte/fächer­verbindender Unterricht

Teilnahme an Wettbewerben

Sportliche Wettbewerbe:

Völkerballturnier, Ball über Leine, Leichtathletik­wettkampf

Künstlerische Wettbewerbe:

jugend creativ

Mathematische Wettbewerbe:

Schulmathemati­kolympiade (1. und 2. Stufe)

Lesewettbewerb

Schreibwettbewerb

Wiederkehrende Veranstaltungen:

Weihnachtssingen in der Kirche Gemeinsames Weihnachtsprojekt mit Hort Schuljahresab­schlussfeiern Tag der offenen Tür/ Schulfest Schulsporttag Sportfest

Veranstaltungen im Rahmen der Verkehrserziehung

Radfahrausbildung in Klasse 4

Planung und Durchführung von Projekttagen und fächerverbindendem Unterricht

  • fvU Kl1 Rund um den Apfel
  • fvU.Kl2 Der Igel
  • fvU.Kl3 Planeten
  • fvU Kl4 Kartoffel
  • gemeinsamer fvU: „Die vier Elemente“

Wandertage/ Exkursionen /Jugendherbergen

Jede Klasse hat im laufenden Schuljahr 3 Wandertage zur Verfügung. Diese führen in die nähere Umgebung und sollten lehrplanorien­tiert sein.

Mindestens einmal in der Grundschulzeit fährt jede Klasse in die Jugenherberge oder Schullandheim. Ziele dabei sind Heime in Sachsen. Die Fahrten sollen für die Eltern in einem finanzierbaren Rahmen bleiben.

Klasse 1 : Tierpark Chemnitz / Limbach- O.
Wanderung im Ort

Klasse 2: Wanderung durch das Dorf
Klinikum Chemnitz
Rochsburg
Scharfenstein

Klassen 3+4: Wetzelmühle,
Waldexkursion,
Biologiezentrum,
Klinikum Chemnitz,
SAEK

Klasse 4: Jugendherbergsfahrt

Grundsatzpapier für die Qualitätsentwic­klung der Bildungsberatung

Grundlage dieses Grundsatzpapiers bildet der § 6 der geltenden Schulordnung für Grundschulen sowie die jeweils gültigen Schuljahresan­weisungen. In Verantwortlichkeit des Schulleiters und des Beratungslehrers wird dieser Prozess in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Klassenlehrer geführt. Die Klassenkonferenz und die Lehrerkonferenz begleiten die Modalitäten des Vorgangs an weiterführende Schulen.

1. Maßnahmen für die 3.Klasse

a)Ende Januar findet für die Klassenstufe 3 eine Klassenkonferenz statt. Es erfolgt eine erste Verständigung des Klassenlehrers mit den Fachlehrern über geeignete Schulformen der Schüler. Der Verlauf der Veranstaltung wird protokollarisch festgehalten.

b)Im 2.Halbjahr der Jahrgangsstufe 3 wird die Elternschaft umfassend über die

  • Möglichkeiten der Schulwahl
  • Durchlässigkeit des sächs.Bildungssys­tems
  • Erstellung der Bildungsempfeh­lungen
  • Kriterien der Bildungsempfehlung (§ 21 SOGS)
  • Bildungsauftrag und Leistungsanfor­derungen der Mittelschulen und Gymnasien informiert.

c)Der Klassenlehrer der Klassenstufe 3 führt persönliche Beratungsgespräche zum Entwicklungsstand der Schüler durch. Der Gesprächsverlauf ist zu dokumentieren.

2.Maßnahmen für die 4.Klasse

a)Die Eltern der Klassenstufe 4 werden in geeigneter Form über Aktivitäten der weiterführenden Schulen informiert.

b)Im Sachkundeunterricht spricht der Lehrer mit seinen Schülern über Übergangsmoda­litäten.

c)1. Halbjahr Kl. 4 erfolgt ein 2.Beratungsgespräch mit den Eltern. Dort wird ihnen die voraussichtlich geeignete Schulform für ihr Kind mitgeteilt. Das Gespräch ist zu dokumentieren.

d)Auf Wunsch der Eltern kann auch ein individuelles Gespräch mit den weiterführenden Schulen vermittelt werden.

e)Eine Beratung auf Wunsch erfolgt auch bei Eltern, deren Kinder die Anforderungen für das Gymnasium nicht erfüllen (Protokoll).

Die Punkte d und e finden auch Anwendung für Kinder, die die Bildungsempfehlung zum Schuljahresende erreichen.

Unsere Schule ist eine Schule mit Ganztagsangeboten

Durch Ganztagsangebote erhalten die Schüler Gelegenheit, Interessen, Defizite und Begabungen weiter zu entwickeln. (siehe Ganztagsangebote)

Zusammenarbeit mit Eltern

Um den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule optimal erfüllen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus notwendig.

Klassenelternver­sammlung:

Es werden mindestens zwei Klassenelternver­sammlungen im Schuljahr durchgeführt. Sie dienen dem Meinungsaustausch über schulische Angelegenheiten und über Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse.

Elternrat:

Dem Elternrat obliegt die Vertretung der Interessen der Eltern gegenüber der Schule, dem Schulträger und der Schulaufsicht.

Durchführung von 5 Elternratsver­sammlungen.

Elternratsvor­sitzende: Frau Gotthardt Stellvertretender: Frau Berger

Themen: Ganztagsangebote Sicherheit im Schulbereich Zusammenarbeit bei Erziehungsfragen Mithilfe bei besonderen Anlässen (Sporttag, Wandertage) Durchführung von Schulhöhepunkten (Schulfest)

Elternsprechtage finden nach Vereinbarung statt. Elterngespräche sind in regelmäßigen Abständen notwendig. Bei besonderen Vorkommnissen (Verhaltensau­ffälligkeiten, Leistungsprobleme) sind mindestens zwei Personen anwesend und ein Protokoll ist erforderlich. Ebenfalls im Protokoll festzuhalten sind Bildungsberatun­gsgespräche.

Maßnahmen zur Sicherheit und Verbesserung der materiellen Bedingungen

Die von der Gemeinde Niederfrohna zur Verfügung gestellten Mittel sind sinnvoll und zur Verbesserung der materiellen Bedingungen zu nutzen. Lehrer machen Vorschläge für benötigte Lehrmittel. Objektbegehung mit dem Bürgermeister finden einmal jährlich statt. Hygienevorschriften werden beachtet. Überprüfung der Checkliste zur Gefährdungsbe­urteilung – Beheben der Gefahren.

Einbeziehung der Schüler – Ordnung und Sauberkeit in unserer Schule

Trennung von Müll im Klassenzimmer. Jeder achtet auf einen sauberen Arbeitsplatz und erfüllt Ordnungsdienstau­fgaben exakt.

Erfüllung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht

Einhaltung der Hausordnung und Turnhallenordnung.

Überprüfung von Gefahrenstellen durch den Hausmeister und den Sicherheitsbe­auftragten.

Schwerpunkte während der Pausen sind kameradschaftliches Verhalten und eine maßvolle Lautstärke.

Alarmübungen werden halbjährlich im November und im April durchgeführt. In Auswertung werden erforderliche Maßnahmen festgelegt.

Alle Termine erfolgen in den Abschnittsplanungen des Schuljahres.