Auszüge aus dem Schulprogramm der Grundschule Niederfrohna 2019/20

Schulprogramm

 
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Stand: 05.10.2019
Schulleiter: G. Fischer
Anschrift: Prof.-Dr.-Sterzel Grundschule, Schulstraße 1
Telefon: 03722 93091
Fax: 03722 87101
e-mail: schule@niederfrohna.de
Homepage: www.schule.niederfrohna.de

1. Hier lernen wir

Unsere Grundschule trägt seit dem 26.04.1997 den Namen „Prof.-Dr.-Sterzel“. Prof. Dr. Johann Traugott Sterzel ist der berühmteste Sohn Niederfrohnas. Besonders ausgeprägt war seine Liebe zu Natur. Bekannt wurde er in der ganzen Welt durch die „versteinerten Bäume“, die noch heute im Naturkundemuseum Chemnitz, dessen Gründungsdirektor Herr Sterzel war, zu sehen sind. Einer der etwa 250 Millionen Jahre alten Bäume ist als Dauerleihgabe des Chemnitzer Museum in unserer Schule zu bestaunen.

Fakten zur Schule:
Räume: – 4 Klassenräume
  – 1 Musikzimmer
  – 1 Werkraum
  – 1 Schulbibliothek
  – 1 Kunstzimmer
  – 1 Computerzimmer
  – 1 Klassenzimmer im Grünen (Schulgarten)
Hort: – in 1. Etage im Schulgebäude
  – 5 Zimmer
Gelände: – asphaltierter Schulhof mit Aufzeichnung
  eines Fahrradparcous
  – Unterstellmöglichke­iten für Fahrräder
  – Turnhalle (2012 saniert)/Au­ßengelände des
  Sportvereins Niederfrohna
  – Hortgarten
  – Schulgarten
  – Parkplatz
  – angrenzender Spielplatz
Schüler/ Lehrer: – 89 Mädchen und Jungen
  – 5 Stammlehrer
  – 2 Gastlehrer (Eng/ Reli)

2. Unser Leitgedanke

EINE LEISTUNGS- UND SCHÜLERORIENTIERTE GRUNDSCHULE – EINE SCHULE ZUM WOHLFÜHLEN
• Jedes Kind wird in seiner Individualität wahrgenommen und bestmöglich gefördert und gefordert.
• Eine differenzierte Vorgehensweise im Unterricht trägt dazu bei, jedem Schüler in seiner Leistungsfähigkeit und seinem Lernverhalten gerecht werden zu können.
• Individuelle Besonderheiten und Interessen werden auch durch vielseitige Ganztagesangebote gefördert.
• Die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise ist uns wichtig.
• Im Vordergrund unserer Unterrichtsges­taltung steht die Entwicklung vom Methoden- und Lernkompetenzen.
• Im Mittelpunkt stehen handlungsorien­tiertes und selbstentdeckendes Lernen.
• Die Nutzung unseres Schulgartens unterstützt das praxisnahe Lernen.
• Der Umgang der Kinder mit Lernsoftware, Textverarbeitung und Internet versteht sich als Teil der Unterrichtsarbeit sowie der Ganztagsangebote.

3. Lehren und Lernen

• Feste Regeln und Rituale schaffen Klarheit und optimieren die Arbeitsweise.
• Die Kinder werden durch den Wechsel von frontalen und offenen Unterrichtphasen zum selbstständigen Lernen angehalten.
• Effektives Lernen erfordert Phasen der Konzentration sowie der Entspannung.
• Eine differenzierte Vorgehensweise im Unterricht erfolgt qualitativ und quantitativ:
  – Bildung leistungshomogener oder leistungshete­rogener Gruppen
  – differente Aufgabenstellungen
  – individuelle Hilfestellungen, Anbieten von Zusatzmaterial
  – Individuelles Arbeiten mit Anschauungsma­terialien auf verschiedenen Niveaustufen

• Rhythmisierung des Schulalltages

  7.00 Uhr – 7.25 Uhr Einlass
  7.30 Uhr – 9.00 Uhr Blockunterricht (1.+2. Stunde)
  9.00 Uhr – 9.15 Uhr Frühstückspause
  9.15 Uhr – 10.00 Uhr 3. Stunde
  10.00 Uhr – 10.20 Uhr Hofpause
  10.20 Uhr – 11.05 Uhr 4. Stunde
  11.05 Uhr – 11.35 Uhr Mittagspause
  11.35 Uhr – 12.20 Uhr 5. Stunde
  12.20 Uhr – 12.25 Uhr Pause
  12.25 Uhr – 13.10 Uhr 6. Stunde
  Ab 14.00 Uhr Beginn GTA-Angebote
• Der Blockunterricht ermöglicht uns Formen des offenen Unterrichtes in den Schulalltag einzubeziehen.
• Drei lange Pausen dienen der Entspannung nach der Anspannung im Unterricht. Hier können sich die Kinder viel bewegen. Nach dem Unterricht können die Kinder im Hort ihre Hausaufgaben erledigen oder sich ausruhen, bevor dann die Nachmittagsangebote beginnen. Diese finden bis ca.16.00 Uhr statt.

4. Leistungser­mittlung und Bewertung

• Die Leistungsermittlung und Bewertung liegen in der Verantwortung des Lehrers.
• Der Lehrer muss einzelne Elemente, die der Leistungsbewertung zugrunde liegen, für Eltern und Schüler nachvollziehbar beschreiben können. (z.B. Kriterientabellen bei komplexen Leistungen anlegen)
• Die Bewertung dient dazu, den individuellen Lernfortschritt des Schülers festzustellen und die Leistungsentwic­klung zu fördern.
• In der Lehrerkonferenz werden zu Schuljahresbeginn Bewertungsrichtli­nien für die einzelnen Fächer und Kopfnoten besprochen und festgelegt. Diese werden den Eltern im ersten Elternabend transparent gemacht.

5. Schuleingan­gsphase und Anfangsunterricht

• vor der Einschulung:
  – regelmäßige Besuche in der Kita
  – Kennenlernen von Lehrern und Unterrichtsfächern
  – Abbau von Ängsten
  – Gespräche zwischen Erziehern und Lehrern über Entwicklungsbe­sonderheiten
  – Zeitschiene im Konzept zur Durchführung der Schuleingangsphase geregelt

• Die Gestaltung der Schuleingangsphase

  – ist für uns eine gemeinsame Herausforderung aller Beteiligten, um allen Kindern die Chance für einen guten Schulstart zu ermöglichen
  – benötigt eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindergarten, die in einem Kooperationsvertrag geregelt ist

• Anfangsunterricht (Klasse 1, 2)

  – findet einmal wöchentlich statt
  – dem Klassenlehrer steht ein Zweitlehrer zur Verfügung, um zu fordern und zu fördern; eine regelmäßige Absprache zwischen Fachlehrer und Förderlehrer über Inhalte der Förderung ist unabdingbar; Inhalte und Beobachtung zum Leistungsverhalten der Kinder werden schriftlich festgehalten
  – einzelne Schüler werden individuell gefördert
  – persönliche Entwicklungspläne werden aufgestellt
  – regelmäßige Elterngespräch

6. Inklusion

• Bei uns werden momentan 3 Kinder inklusiv beschult
• Kinder erhalten individuelle Förderung durch Lehrkraft
• Dokumentation von Maßnahmen im Förderplan
• Regelmäßige Elterngespräche
• Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme stehen in unserer Schule im Vordergrund

7. Unser Schulleben

• Traditionen prägen unsere Schule:

  – Feier zur Einschulung
  – Weihnachtssingen
  – Sportfest, Schulsporttag
  – Projektwochen
  – Verabschiedung der Klasse 4
  – 1 gemeinsame Veranstaltung im Jahr mit Hort

• Wettbewerbe:

  – Mathematikolympiade
  – Lesewettbewerb
  – Schreibwettbewerb

• Außerschulische Lernorte

  – Wetzelmühle
  – Esche Museum
  – Stadtbibliothek L.-O.
  – Heimatort
  – Feuerwehr
  – Kläranlage
  – Landwirtschaf­tsbetriebe
  – Naturkundemuseum Chemnitz
  – Diamantwerk Mühlau
  – Miniwelt mit Planetarium Lichtenstein
  – Bergbaumuseum Oelsnitz
  – Wald Hoher Hain
  – Bergbaumuseum Oelsnitz

• 3 Wandertage in der näheren Umgebung bzw. in Kl. ¾ Klassenfahrt innerhalb Sachsens

• Essensversorgung durch die Firma Elli Spirelli

• Schwimmunterricht im Limbomar (Limbach-Oberfrohna)

• Radfahrausbildung